Praxisseminare

TECHNIKEN UND METHODEN DER RITUALLEITUNG – GRUNDKURS
In Form des “learning by doing” geht es um die Grundkenntnisse der Ritualkunst mit direktem Praxisbezug. Schwerpunkte liegen auf folgenden Themen:

  • Bestimmung von Anlass und Intention eines Rituals.
  • Auswahl einfacher Techniken und Methoden.
  • Energie wahrnehmen, lenken, steigern, senken, erden.
  • Die vier Elemente und ihr Symbolkontext.
  • Grundlegende Symbolhandlungen.
  • Musik, Lieder und Rhythmus im Ritual.

 

TECHNIKEN UND METHODEN DER RITUALLEITUNG – AUFBAUKURSE
Für bereits aktive Ritualleiter/innen. Austausch und Übungen zu speziellen Fertigkeiten für jede Situation im Ritual.

Stimme und Trommel als Werkzeuge der Ritualleitung.
Die Stimme ist das wichtigste Werkzeug der Ritualleiterin. Verschiedene Situationen im Ritual verlangen verschiedene Stimmlagen und Artikulationen. Die Trommel ist die Königin der Ritualinstrumente. Wer die Trommel hat, leitet. Der Kurs bietet Übungen und praktische Tipps.

Spezielle Symbolhandlungen für themenbezogene Rituale.
Symbolhandlungen sind meist der Kern eines Rituals. Der Kurs bietet praxisnahe Übungen für Symbolhandlungen z.B. bei Abschied, Neubeginn, freudigen Anlässen, Lebenskrisen, Geburt, Krankheit und Tod.

Heilungsrituale.
Heilungsrituale dienen dazu, die grobstofflichen und feinstofflichen Energien in einem kranken Menschen wieder in Harmonie zu bringen. Sie können keine Wunderheilungen vollbringen, weshalb sie nur Ergänzung und niemals Ersatz für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung sein können, aber sie sind sehr wirksam, weil sie einen starken Impuls auf die Anregung der Selbstheilungskräfte setzen. Das kann sich in einem deutlichen Fortschritt des Gesundungsprozesses manifestieren, oder in einer veränderten Einstellung zur Krankheit, oder auch zuletzt in einem guten Übergang zum Sterben. Der Kurs bietet Übungen und praktische Tipps.

Bewusstseinsverändernde Methoden (ohne Drogengebrauch).
Rituale können ihre Wirksamkeit nur dann entfalten, wenn die Beteiligten aus ihrem Alltagsbewusstsein ins Ritualbewusstsein überwechseln. Die intensivste Form der Bewusstseinserweiterung und –vertiefung ist die Trance. Der Kurs bietet einen Zugang zu verschiedenen Trance-Arten und vermittelt Kenntnisse und Übungen zur Einleitung, Begleitung und Ausleitung von Tranceverfahren.

Heilige Hochzeit – Sexualität und Spiritualität.
Die sexuelle Energie ist eine der intensivsten und ursprünglichsten Formen der Lebensenergie. Der Kurs bietet einen Zugang zum bewussten Umgang mit den erotischen Energieströmungen in Körper und Seele. Es geht um das Einswerden von Sexualität und Spiritualität im eigenen Selbst. Ein sexueller Austausch zwischen den Teilnehmer/innen findet nicht statt.

Interaktives Tarot als Weg der Selbsterkenntnis (keine Wahrsagerei).
Interaktive Tarot-Sitzungen bieten sich an als eine relativ schnelle und unkomplizierte Antwort auf Lebensfragen aller Art. Interaktiv heißt, dass nicht eine Expertin die Karten legt und deutet (wie es manche Hellseherinnen tun), sondern dass die Fragenden Unterstützung und Anleitung darin erhalten, selbst mit den Karten zu arbeiten. Der Kurs bietet eine Einführung in die grundlegende Symbolik des Tarot (unabhängig von den Bildern und der Deutung durch bestimmte Decks) und vermittelt unaufwändige Techniken der Legung.

Risiken und Nebenwirkungen der Ritualarbeit.
Der Kurs hat zwei Schwerpunkte:
Erstens geht es um die Auswirkungen der Ritualarbeit auf Körper, Geist und Seele. Was passiert im grobstofflichen und feinstofflichen Körper bei dauerhafter Ritualpraxis? In welcher Art wirken bewusstseinsverändernde Techniken auf den Geist? Wie lassen sich Erfahrungen mit der Anderswelt und dem Göttlichen auf gesunde Weise seelisch integrieren?
Zweitens geht es um die ethischen Aspekte spiritueller Arbeit. Welche Mittel und Methoden können und dürfen wir im Ritual anwenden und welche nicht? Welches Verhalten von Ritualleitung und Teilnehmer/innen ist ethisch vertretbar und welches nicht? Was genau sind Manipulationen und wie können wir damit umgehen? Wie verhalten wir uns bei Dominanzproblemen? Wie reagieren wir auf Teilnehmer/innenkrisen? Und vieles mehr.